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Informations- und Beteiligungsveranstaltung RadPendlerRouten im Rechtsrheinischen

Mit mehreren Teilnehmern war unsere Initiative bei der Veranstaltung des Rheinisch-Bergischen Kreises und der Städte Köln und Bergisch Gladbach am 17. Juli 18 im Stadthaus Deutz gut vertreten. Es ging um die  Routenvorschläge Leverkusen-Köln, Rösrath-Köln, Troisdorf-Köln sowie Bergisch Gladbach-Köln.

Initiativensprecher Röscheisen widersprach dabei energisch der Behauptung des Kreis-Beigeordneten Wölwer, wonach Radschnellwege im eng besiedelten Raum nicht möglich seien. Gerade hier entfalten sie ihre eigentliche Wirkung, der Verlagerung von Verkehrsströmen weg vom Auto und hin zum Fahrrad. Natürlich sei die Wegeführung dort mit Problemen verbunden. Die seien aber lösbar.

Die von den beiden beteiligten Ingenieurbüros vorgestellte Wegeführung von Bergisch Gladbach nach Köln ist nicht immer deckungsgleich mit dem Vorschlag unserer Initiative. Die größten Abweichungen sind einmal die Durchquerung des Landschaftsschutzgebietes Thielenbrucher Wald anstelle des von uns vorgeschlagenen Weges über die Gierather- und Strundener Straße.  Die zweite Abweichung soll in einem großen Bogen am AXA-Gebäude vorbei verlaufen, anstatt wie bei uns vorgesehen parallel zur Straßenbahnlinie über die Dabringhause- und Schweinheimer Straße. Es wird sich zeigen, ob die von uns im Laufe der Veranstaltung vorgebrachten Argumente noch zu Kurskorrekturen bei den Routenvorschlägen der Ingenieurbüros führt.

 

Pressemitteilung 1/2018

Radschnellweg Bergisch Gladbach - Köln Symbol der Verkehrswende

Initiative will umgehende Verwirklichung

 

Die im November 2017 neu gegründete partei- und verbändeübergreifende „Initiative Radschnellweg GL-K“ stellte heute bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit ihren detailliert ausgearbeiteten Routenvorschlag auf einem markanten Abschnitt der rund 15 km langen Strecke in Köln-Holweide vor. „Wir brauchen eine umgehende und abschnittsweise Realisierung dieses Radschnellweges zwischen den beiden Großstädten auf einem der Hauptpendlerströme von und nach Köln. Das bisher spürbare Desinteresse von Verwaltung und Politik an einer Verkehrswende und der gezielten Förderung des Fahrradverkehrs zu Lasten des unerträglich gewordenen Autoverkehrs muss von der Zivilgesellschaft durch konkrete Vorschläge und öffentlichen Druck überwunden werden. Wir lassen uns auch nicht mehr mit Machbarkeits- und sonstigen Studien vertrösten, die häufig das Ziel haben, überfällige Maßnahmen zu verzögern und auf unbestimmte Zeit zu verschieben“, betonte Helmut Röscheisen als Sprecher der Initiative und Vertreter des BUND-Landesverband NRW. „Diese Radverbindung wäre mit relativ wenigen Mitteln und Umbaumaßnahmen kurzfristig zu gestalten“ ergänzte Günter Hermkes. „Die Entlastungswirkung für die Bergisch Gladbacher Str. und den Individualverkehr zwischen den Stadtbezirken Mülheim und Innenstadt wäre enorm.“ Näheres unter www.Radschnellweg-GL-K.de.

 

Während in Ländern wie Dänemark und den Niederlanden das erhebliche Potential des Radverkehrs für abgas-, lärm- und staugeplagte Städte längst umgesetzt wird, steht Deutschland erst am Beginn eines Umdenkprozesses. Dafür die notwendigen Schrittmacherdienste zu leisten und zwischen den beiden Großstädten Köln und Bergisch Gladbach rasch einen Radschnellweg einzurichten, der auch die Sicherheit der Nutzer gewährleistet, hat sich die Initiative zur Aufgabe gemacht. Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) definiert Radschnellwege als leistungsstarke direkt geführte Verbindungen. Sie bieten die Chance, den Radverkehr über längere Wegstrecken zu gewinnen. Täglich benutzen in Deutschland mehr als 60% der 30 Millionen Pendler auf dem Weg zur Arbeit das Auto, obwohl bei über der Hälfte die Entfernung für den Weg zur Arbeit unter 10 km beträgt. Die Erfahrungen aus unseren Nachbarländern zeigen, dass Radschnellwege zwischen 3 und 15 km auch durch die steigende Nutzung von Elektrofahrrädern den motorisierten Autoverkehr zunehmend ersetzen können. Nach Untersuchungen zum Radschnellweg Leiden-Den Haag hat die Fahrradnutzung um 25 Prozent zugenommen!

Kontakt: Dr. Helmut Röscheisen 0160/97 209 108, Günter Hermkes 0178/9036997

 

 

Positive Signale von Kölner FDP-Vertretern für Radschnellweg GL-K

In einem sehr ermutigenden Gespräch mit dem FDP Bezirksverbandsvorsitzenden Mülheim und umweltpolitischen Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion Köln sowie weiteren FDP-Vertretern u.a. aus dem Stadtbezirk Mülheim am 7.5. wurde von allen Teilnehmern die große Bedeutung des geplanten Radschnellweges GL-K betont. Dieser sei ein wichtiges Instrument  für den Luftreinhalteplan.

 

Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen unterstützen Radschnellweg GL-K

Wichtige Repräsentanten von Bündnis 90/ Die Grünen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis, den Stadträten Bergisch Gladbach und Köln, darunter der verkehrspolitische Sprecher und die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Köln-Mülheim, diskutierten am 27.4.2018 auf Einladung der Initiative intensiv Konzept und Streckenverlauf des von der Initiative vorgeschlagenen Radschnellweges. Die vorgesehene Route, verbunden mit einer zügigen Realisierung von Streckenabschnitten, die dem erforderlichen Standard von Radschnellwegen bereits weitgehend entsprechen, wurde von allen TeilnehmerInnen ausdrücklich begrüßt. Die Parteivertreter sagten ihre Unterstützung für eine möglichst baldige Entscheidung der Stadträte von Köln und Bergisch Gladbach sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises für die Schaffung des Radschnellweges GL-K zu.

 

Gespräch mit CDU-Ratsmitgliedern Bergisch Gladbach am 25.4.2018

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU im Stadtrat Bergisch Gladbach betonte das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und sah die Bedeutung eines Radschnellweges für ein sicheres und schnelles Vorankommen von Radlern. Fragen zum Streckenverlauf kamen auch vom finanzpolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion in Bergisch Gladbach.

 

Treffen mit SPD-Vertretern aus Bergisch Gladbach und Rheinisch-Bergischem Kreis

Ausgesprochen ermutigend verlief die erste der von der Initiative gestarteten Gesprächsrunden mit Vertretern der Kommunalpolitik am 23.4.2018. Unterstützung für die vorgesehene Route des von der Initiative geplanten Radschnellweges kam vor allem von Bergisch Gladbachs SPD-Ortsvorsitzenden. Er regte zudem eine gute Verknüpfung des Radschnellweges GL-K mit dem Stadtteil Refrath an. Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag und eine weitere Parteikollegin dort befürworten das vorgeschlagene Projekt.

 

Informationsaustausch mit Mitarbeitern der Verwaltungen

Auf Einladung der Initiative informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Abteilung für Infrastruktur und regionale Projekte des Rheinisch-Bergischen Kreises; der Dienststelle Stadtentwicklung/kommunale Verkehrsplanung der Stadt Bergisch Gladbach; des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Verkehrsplanung, Team Fahrradbeauftragter Stadt Köln am 19.3.2018 über die ausgearbeitete Streckenroute. Die detaillierten Vorschläge der Initiative stießen auf viel Verständnis. Verwiesen wurde auf die derzeit an zwei Ingenieurbüros in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für sogenannte RadPendlerrouten im Siedlungsdreieck Bergisch Gladbach-Köln-Leverkusen. Es wurde angeregt an, mit den Büros Kontakt aufzunehmen.

 

Gesprächsangebot an Ingenieurbüros

Die Initiative Radschnellweg GL-K hat inzwischen den an der Machbarkeitsstudie für RadPendlerrouten beteiligten Ingenieurbüros Lindschulte&Kloppe aus Düsseldorf und der Kölner SSP-Consult ihren Streckenvorschlag zugeleitet und ein baldiges Gespräch angeregt.

 

Homepage der Initiative gestartet

Auf Vorarbeit von Initiativenmitglied Markus Gierling ist unter www.Radschnellweg-GL-K.de die Homepage der Initiative für die Öffentlichkeit zugänglich.